Nach ein paar laufintensiven Tagen in Bangkok mit Dennis und Olli ging die eigentliche Reise für mich los: Für ein paar Tage raus aus unserem Condo und rein ins Touristenleben. Nico sparte sich den Trip in den Norden und schloss sich uns erst wieder für den Inselurlaub im Süden ein paar Tage später an. Clever! 😉

Unser erster Stopp Richtung Norden: Ayutthaya, die ehemalige Hauptstadt von Thailand – heute ein kleines Örtchen am Fluss mit einem riesigen Areal von zahllosen verfallenen Tempeln. Von Hua Lamphong, dem Hauptbahnhof nahe Bangkoks Chinatown aus ging es in knapp 2 Stunden in die Ruinenstadt.

Die klapprigen Züge in Thailand – eines meiner liebsten Transportmittel

Die klapprigen Züge in Thailand – eines meiner liebsten Transportmittel

In Bangkok wird gebaut. Erweiterung der Skytrain-Linie. Oder vielleicht doch noch eine weitere Autobahn?

In Bangkok wird gebaut. Erweiterung der Skytrain-Linie. Oder vielleicht doch noch eine weitere Autobahn?

Da wir uns recht spontan für den Zwischenstopp entschieden hatten, hatten wir uns entschieden, nur eine Nacht zu bleiben und anschließend mit dem vorgebuchten Zug weiter nach Chiang Mai zu fahren. So blieb uns im Prinzip nur der Nachmittag, um die Tempelruinen zu erkunden. Schade, denn unsere Unterkunft stellte sich als absolutes Highlight heraus. Hier wäre ich gern länger geblieben!

Unsere Unterkunft in Ayatthaya für eine Nacht: Ein uriges thai-chinesisches Teakhaus direkt am Fluss, nur 5 Minuten vom Bahnhof entfernt. Perfekt!

Unsere Unterkunft in Ayatthaya für eine Nacht: Ein uriges thai-chinesisches Teakhaus direkt am Fluss, nur 5 Minuten vom Bahnhof entfernt. Perfekt!

Aussicht von der unteren Terrasse unserer Unterkunft auf den Fluss

Aussicht von der unteren Terrasse unserer Unterkunft auf den Fluss

Nettes Restaurant mit thailändischer Hausmannskost

Nettes Restaurant mit thailändischer Hausmannskost

Der Blick auf den Fluss war besonders interessant: Hier kamen regelmäßig Schlepperkähne vorbei, die unter Einsatz aller Kräfte – meist zu viert – große Schiffe den Fluss hochzogen. Vermutlich Baumaterial für Projekte im Norden. Ganz schön laut!

Die Ruinen von Ayutthaya liegen westlich des Flusses. Die meisten Tempel liegen direkt nebeneinander, aber es gibt auch weiter verstreute Anlagen. Da wir zu Fuß unterwegs waren, entschieden wir uns, nur die wichtigsten zentralen Ruinen zu besichtigen. Damit waren wir gut beschäftigt!

Der berühmte Buddhakopf in den Baumwurzeln in der Ruine vom Wat Mahathat in Ayutthaya

Der berühmte Buddhakopf in den Baumwurzeln in der Ruine vom Wat Mahathat

Überwucherte Ruinen... Erinnerte mich an Sukothai, nur imposanter

Überwucherte Ruinen… Erinnerte mich an Sukothai, eine weitere ehemalige Hauptstadt von Siam. Aber Ayutthaya war imposanter. Dafür aber auch touristischer.

Verschiedene Stadien des Verfalls. Teilweise restauriert, teilweise noch im Originalzustand. Leider wenig Dokumentation oder Erklärungen zu den Tempeln

Verschiedene Stadien des Verfalls. Teilweise restauriert, teilweise noch im Originalzustand. Leider wenig Dokumentation oder Erklärungen zu den Tempeln

Die drei restaurierten Chedi im Wat Phra Si Sanphet. Der Tempel gilt als Vorlage für den Wat Phra Kaeo in Bangkok, in dem der Smaragd-Buddha ausgestellt ist.

Die drei restaurierten Chedi im Wat Phra Si Sanphet. Der Tempel gilt als Vorlage für den Wat Phra Kaeo in Bangkok, in dem der Smaragd-Buddha ausgestellt ist.

Päuschen in den Ruinen

Päuschen in den Ruinen

Gute Aussicht im Wat Phra Ram

Gute Aussicht im Wat Phra Ram

Abends dann noch ein Spaziergang über den Nachtmarkt – ein Muss in Thailand! – und gemütliches Kartenspielen auf der Terrasse im ersten Stock in unserem hübschen Teakhaus. Und dann: direkt am nächsten Tag weiter nach Chiang Mai!

Warten auf den Zug in Ayutthaya... und dann endlich ausspannen: Etwa 10 Stunden Zugfahrt nach Chiang Mai!

Warten auf den Zug in Ayutthaya… und dann endlich ausspannen: Etwa 10 Stunden Zugfahrt nach Chiang Mai!