Nach 9 Monaten wundervollem Aufenthalt in Deutschland – viel länger, als eigentlich geplant – sind wir nun endlich wieder in Südostasien angekommen. Viel Abschiedsschmerz, aber noch mehr Vorfreude! Ein paar Tage in Bangkok liegen gerade hinter uns; ein paar Monate auf Bali liegen jetzt vor uns. Und was danach kommt, schauen wir dann. Thailand, Nepal, oder Myanmar? Wir werden sehen!

Diesen Blogpost schreibe ich nun, wie es sich für „digital nomads“ gehört, während ich in einem ziemlich hippen Co-Working-Space in Canggu auf Bali sitze, mit Blick über die Reisfelder und mit einem lauen Lüftchen um die Nase. Der Raum im ersten Stock ist nach beiden Seiten hin offen, rechts von mir die Reisfelder, dann ein paar Villas, dann das Meer (nicht zu sehen, aber zu erahnen).

Hier lässt sich's arbeiten! :)

Hier lässt sich’s arbeiten! 🙂

Links von mir die laute, vielbefahrene, enge Straße voll mit Taksis und Motorrollern. Aber zu Idyll und Vekehrschaos auf Bali später mehr; heute will ich euch eine Menge Fotos aus den vergangenen paar Tagen in Bangkok zeigen.

Unterkunft in Thonburi

Obwohl wir bereits mehrmals zum Stopover in der Hauptstadt von Thailand waren und letztes Jahr auch für 7 Monate dort gewohnt haben, gibt es immer neue Ecken zu entdecken. Dieses Mal haben wir uns für eine Unterkunft auf der westlichen Flussseite in Thonburi entschieden. Hier ist es ruhiger und weniger touristisch. Aber auch hier wird ordentlich gebaut.

Direkt neben unserem Hostel entsteht gerade eine riesige Shopping Mall („Iconsiam“) mit zwei angeschlossenen Wolkenkratzern, die demnächst das höchste und fünft-höchste Gebäude in Bangkok sein werden. Von unserem Hostel hatte man übrigens auch einen schönen Blick über den Fluss Chao Phraya und auf das derzeit höchste Gebäude in Thailand, das Maha Nakhon.

Aussicht von unserem Balkon auf das Maha Nakhon (Mitte) und den Lebua State Tower (bekannt aus Hangover 2).

Aussicht von unserem Balkon auf das Maha Nakhon (Mitte) und den Lebua State Tower (bekannt aus Hangover 2). Ganz links die Baustelle für das Iconsiam.

Maha Nakhon aus der Nähe

Maha Nakhon aus der Nähe

Offensichtlich haben wir ein Händchen dafür, uns direkt neben künftigen Mega-Skyscrapern einzuquartieren: Unser Zuhause im vergangenen Jahr lag direkt auf der anderen Straßenseite des geplanten Rama IX Super Tower, der ab 2025 dann das (mit Abstand) höchste Gebäude in Thailand sein dürfte. So viele Superlative!

Hier noch ein paar Eindrücke von unserem Hostel:

Im Erdgeschoss unseres Hostels

Im Erdgeschoss unseres Hostels

Kurz vorm Gewitter

Kurz vorm Gewitter. Am Ufer wird gefischt.

Riesige Grusel-Spinne auf der Toilette :-'(

Riesige Grusel-Spinne auf der Toilette :‘-(

Wellblechhütten am Flussufer; dahinter auf der anderen Flussseite eines der protzigsten Gebäude in Bangkok

Wellblechhütten am Flussufer; dahinter auf der anderen Flussseite eines der protzigsten Gebäude in Bangkok

Zwischen Thonburi und Silom

Die Zeit in Bangkok haben wir damit verbracht, viel zu schlafen um den Jetlag auszukurieren und viel spazierenzugehen, um die uns noch unbekannten Gegenden zu erkunden. Die Stadt ist allerdings nicht wirklich fußgängerfreundlich. Die Bürgersteige sind oft in schlechtem Zustand oder vollgestellt mit Essensständen und die Luft ist heiß und stickig und wird von Tuk-Tuks, uralten Bussen und Autos verpestet. Zum Glück wartet (zumindest Richtung Standzentrum) an fast jeder Ecke eine klimatisierte Shopping Mall, in der man sich erholen kann.

Wir haben verschiedene Spaziergänge gemacht: Von Thonburi nach Silom auf die andere Flussseite; dann weiter zum Khlong Toei Markt im Südosten; dann mit der Metro in unsere alte Heimat Din Daeng / Huay Khwang. Ein anderer Ausflug führte mich von Chinatown aus in den Norden von Silom und mit der Metro und Skytrain nach Sukhumvit bzw. Siam.

Es macht so viel Spaß, durch die Straßen zu spazieren und diese ganzen irren Eindrücke auf sich wirken zu lassen. Überall riecht es – lecker nach Essen oder ekelig nach Abwasser; nach Räucherstäbchen an den Geisterhäuschen, nach Kräutern aus den chinesischen Apotheken und nach Knoblauch und Chillis aus den Garküchen.

Zufriedener Nico nach einem Teller Pat Kra Pao (Thai Basilkum + Fleisch + Reis)

Zufriedener Nico nach einem Teller Pat Kra Pao (Thai Basilkum + Fleisch + Reis) in einer Nebenstraße in Thonburi

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Eine der Hauptstraßen in Thonburi mit Sitzgelegenheiten für die Motorbike-Taxifahrer. Voll angenehm: Der riesige Bürgersteig! In der Mitte der Straße wird gebaut.

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Öffentliches Fitnesscenter für jedermann in der Nähe der Fähranlegestelle „Pepsi Pier“

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Warten auf die Fähre und kurzes Frühstück am Pepsi Pier. Aber warum liegt da ein Schwein?! Es sieht zumindest sehr zufrieden aus.

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Die Fähre bringt uns für 5 Baht (13 Cent) schnell rüber auf die andere Flusseite.

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Auf dem Chao Phraya ist immer gut was los. Jede Menge Fähren, Flussboote und Schiffe transportieren Waren und Menschen.

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Rot Daeng („rote Fahrzeuge“) am Sathon Pier. Diese zu Bussen umgebauten Pickup-Trucks sind in Chiang Mai fast die einzigen semi-öffentlichen Verkehrsmittel. Hier in Bangkok gibt’s zum Glück auch Busse, Skytrain und Metro.

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Tempel, Streetfood, Tuk-Tuks.

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Wir trauen uns in die Nebenstraßen von Silom. Hier liegen die Slums direkt neben den Prunkbauten. (Hier sieht’s noch normal aus, aber weiter die Straße durch standen ziemlich klapprige Wellblechhütten)

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Obligatorisches Kabelwirrwarr.

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So chaotisch wie dieses Foto fühlt sich ein Spaziergang durch Bangkok an. 😉

Grusel-Minny-Maus in einem Café

Grusel-Minny-Maus in einem Café

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Nicos Lieblings-Logo

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In Thailand stellt man den Bürgersteig vor seinem Haus auch gern mit Pflanzen voll. Echt hübsch.

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Eine spießige Besserverdiener-Straße mündete plötzlich in dieses Marktgässchen mit Restaurants, Lebensmittelständen und Bekleidungsgeschäften

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Eine kleine Markthalle

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Frisches Obst zu Schleuderpreisen.

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Irgendwie sind wir im Diplomatenviertel gelandet. Langweilige Ecke!

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Kleines Restaurant am Straßenrand.

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Auf der Soi Goethe befindet sich (natürlich) das Goethe-Institut in Bangkok.

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Mysteriöse Zeichnungen.

So viele Tauben!

So viele Tauben!

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Der totale Wahnsinn. 😉

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Immerhin mit Dachterrasse!

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Alte und neue Gebäude

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Kreuzung beim Khlong Toei Market

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Unser altes Viertel! 🙂

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Motorbike-Taxis warten auf Kundschaft, um sie von der Metro-Station bis nach Hause zu bringen.

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Eingang zur Stock Exchange of Thailand

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„Never Stop“

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Ein stinkender Khlong (Abwasserkanal), überwuchert mit hübschen Ranken.

Nico zeigt verdächtig viel Interesse für Musikequipment

Nico zeigt verdächtig viel Interesse für Musikequipment

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Geisterhäuschen am Rot Fai Market mit viel roter Fanta (denn die mögen die Geister am liebsten!)

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Nicos Jetlag treibt merkwürdige Blüten.

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Luxus-Shopping Mall in der Nähe von Chinatown

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Ob die wohl noch funktionieren?

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Street Art in Silom

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Straße + Street Food

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Auch im Herzen von Bangkok kann es ruhig sein

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Verkehrschaos in Silom

Na, da bekommt man doch Lust auf diese irre Stadt, oder? 😉