Unser Dörfchen liegt ja etwas ab vom Schuss, etwa 3km von der Hauptstraße entfernt, die nach Puerto Plata im Nordwesten und Sosúa im Nordosten führt. Beide Städte erreicht man gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln – auch wenn diese für europäische Verhältnisse recht abenteuerlich sind.

Etwa 200m von unserem Gelände entfernt beginnt die befestigte Straße, auf der die „Ruta Munoz“ beginnt. Ähnlich wie auf einer Busroute verkehren hier im 5-Minuten-Takt ziemlich klapprige Toyota Corollas, die Passagiere von Munoz nach Puerto Plata und zurück befördern.

Der Anfang der befestigten Straße in Munoz

Der Anfang der befestigten Straße in Munoz

Zur Erkennung haben die Fahrzeuge der öffentlichen Verkehrsmittel einen farbigen Aufsatz auf dem Dach, ähnlich wie bei deutschen Taxis. Durch die Farbe des Aufsatzes kann man schon von weitem erkennen, um welche „Ruta“ es sich handelt. Ruta Munoz haben weiße Schilder, aber es gibt auch rot, grün, blau, etc…

Um einzusteigen winkt man die Autos heran; um auszusteigen sagt man einfach dem Fahrer Bescheid, wo er halten soll. Im Laufe der Fahrt wird es meist voll: Bis zu 4 Erwachsene hinten und 2 Erwachsene vorn (plus Fahrer) werden in die Fahrzeuge gequetscht. Manche Leute sind ausgesprochen gesprächig, andere schweigen während der ganzen Fahrt, wieder andere singen fröhlich bei den Songs, die im Radio laufen, mit.

Leider habe ich nur eine Handvoll Fotos aus Puerto Plata. Wir sind etwa 1-2 Mal wöchentlich zum Einkaufen dort, aber da nehme ich mein Handy meistens nicht mit. Hier hört man so viele Geschichten über bewaffnete Raubüberfälle – auch wenn die sicherlich nicht bei Tageslicht im Supermarkt passieren – dass ich lieber etwas vorsichtiger bin.

Ein unspektakuläres Stück Straße in Puerto Plata

Ein unspektakuläres Stück Straße in Puerto Plata

Ein Hinterhof in Puerto Plata

Ein Hinterhof in Puerto Plata

Immer nur Pollo con mangú (Hühnchen mit Kochbananenpüree) wird irgendwann fad – endlich Pizza!

Immer nur Pollo con mangú (Hühnchen mit Kochbananenpüree) wird irgendwann fad – endlich Pizza!

Wohngegend in Puerto Plata

Wohngegend in Puerto Plata

Irgendwo in Puerto Plata...

Irgendwo in Puerto Plata…

Baustelle in der Mittagshitze

Baustelle in der Mittagshitze

Eine Wendeltreppe

Eine Wendeltreppe

Um in die andere nahegelegene Stadt Sosúa zu kommen, müssen wir an der Hauptstraße in einen Bus umsteigen. Diese heißen hier (wie auf den Kanaren auch) „Guagua“ und nicht „autobus“, wie in anderen spanischsprachigen Ländern. Die kleinen Vans fahren von Puerto Plata an der Küste entlang nach Sosúa, Cabarete und noch weiter.

Kostenfaktor: etwa 50 Pesos, sofern man sich nicht vom Busfahrer abzocken lässt. Die Guaguas werden ebenfalls vollgestopft, bis keiner mehr reinpasst.

Ausnahmsweise mal viel Platz im Guagua!

Ausnahmsweise mal viel Platz im Guagua!

Sosúa ist deutlich touristischer als Puerto Plata, aber auf eine nette Art und Weise. Die Strandpromenade ist wunderschön unter Bäumen und Palmen gelegen und das Wasser ist viel ruhiger und klarer als in Cabarete.

Ein netter Ort für einen Sonntagsausflug!

Weit in der Ferne: Der Pico Isabel de Torres – da wohnen wir!

Weit in der Ferne: Der Pico Isabel de Torres – da wohnen wir!

Die Strandpromenade in Sosúa unter Bäumen und Palmen

Die Strandpromenade in Sosúa unter Bäumen und Palmen

Ein gemütliches Restaurant an der Strandpromenade von Sosúa

Ein gemütliches Restaurant an der Strandpromenade von Sosúa

Mittagessen: Mofongo (Kochbananen-Hühnchen-Kloß mit viel Knoblauch und Olivenöl) und Hühnersuppe mit Koriander

Mittagessen: Mofongo (Kochbananen-Hühnchen-Kloß mit viel Knoblauch und Olivenöl) und Hühnersuppe mit Koriander

Aussicht von unserem Esstisch auf den wunderschönen Strand von Sosúa

Aussicht von unserem Esstisch auf den wunderschönen Strand von Sosúa

Gut besucht aber schön!

Gut besucht aber schön!