Auch wenn wir uns an Tempeln schon ein bisschen sattgesehen haben (immerhin hat Chiang Mai über 300 buddhistische Wats), ist ein Aufenthalt auf Bali ohne Tempel-Besuch wohl nicht komplett.

Und da auf Bali eine spezielle Form des Hinduismus praktiziert wird, lohnte es sich für uns trotzdem, einen weiteren Tempel in Augenschein zu nehmen: Der Pura Besakih ist der „Muttertempel“ aller balinesischen Tempel und das wichtigste Heiligtum in des dort praktizierten Hinduismus.

Eingang zum Besakih-Tempelkomplex

Eingang zum Besakih-Tempelkomplex

Eigentlich ist allerdings der Plural angebracht: Besakih ist eine ganze Anlage mit um die 20 Tempeln und über 200 Gebäuden. Sie liegt, wie es sich für Bali gehört, am Hang des höchsten Vulkans der Insel (Gunung Agung) und kann auf über 1200 Jahre Geschichte zurückblicken.

Wie wir erfahren haben, gibt es nicht nur die für jeden Gläubigen zugängigen Haupttempel, sondern auch spezielle Clan-Tempel, in denen jede Familie ihre Ahnen und zugehörigen Geister verehrt.

Blick in den Clan-Tempel der Schmiede

Blick in den Clan-Tempel der Schmiede

Laut Berichten im Internet ist der Besakih-Tempelkomplex touristisch ziemlich überlaufen – aber als wir recht früh am Morgen dort waren, haben wir nur wenige andere Weiße gesehen.

Stattdessen war das Gelände von Gläubigen bevölkert, da eine wichtige jährliche Zeremonie stattfand, die sich über mehrere Wochen hinzieht. Als Zeichen der Reinheit trägt man weiß, und als Zeichen des Gleichgewichts sind die Statuen mit schwarz-weiß-karierten Tüchern geschmückt.

Menschenmassen auf dem Tempelgelände

Menschenmassen auf dem Tempelgelände

Menschenmassen auf dem Tempelgelände

Menschenmassen auf dem Tempelgelände

Wir haben es trotz den Touristen-Flaute allerdings nicht ganz geschafft, dem Touristen-Nepp zu entgehen und hatten trotz unserer Proteste schlussendlich einen Tourguide am Hals. Aber immerhin war der Junge nett und recht informativ.

Die obligatorische Kleidung für den Tempelbesuch war ein Sarong um die Hüften und für die Männer eine spezielle Kopfbedeckung.

Kleidsame Kopfbedeckung für Nico in fescher Farbe

Kleidsame Kopfbedeckung für Nico in fescher Farbe

Etwas unauffälligere Kopfbedeckung für Papa

Etwas unauffälligere Kopfbedeckung für Papa

Nico diskutiert spirituelle Themen mit unserem Touristenführer

Nico im Gespräch über spirituelle Themen mit unserem Touristenführer

Wie immer auf Bali wurden auch hier den Geistern Opfergaben dargebracht. Fast alle Frauen trugen kleine oder große Behälter auf dem Kopf, teilweise ausgesprochen kunstvoll gestaltet, um darin die Gaben zu transportieren.

Balinesische Frau mit Opfergaben

Balinesische Frau mit Opfergaben

Opfergaben in Aktion

Opfergaben in Aktion

Mehr Opfergaben

Mehr Opfergaben

Highlight des Besuchs waren allerdings zugegebenermaßen werder die alten Gemäuer noch die Menschenmassen, sondern die handtellergroßen Spinnen, die dort überall in ihren Netzen hingen. Nico hat sich prompt ein Buch über Spinnentiere gekauft, um seinem Interesse zu frönen!

Seidenspinnen-Pärchen

Seidenspinnen-Pärchen

Spinne im Netz

Spinne im Netz

Und hier noch ein paar weitere Eindrücke aus Besakih:

Solche Statuen finden sich dort zuhauf

Solche Statuen finden sich dort zuhauf

Blick über die Tempeltürme

Blick über die Tempeltürme

Dekoration – Bedeutung ist mir nicht bekannt

Dekoration – Bedeutung ist mir nicht bekannt

Tempelgemäuer

Tempelgemäuer

Tempelgemäuer

Tempelgemäuer

Ein WIndspiel im Souvenirladen hinter dem Haupttempel

Ein Windspiel im Souvenirladen hinter dem Haupttempel