Neulich war das Wetter schön (haha) und wir wollten ein bisschen cruisen, also haben wir uns entschieden, einen Ausflug Richtung Süden zu machen. Wir hatten gelesen, dass es in einem alten Steinbruch den „Chiang May Grand Canyon“ gibt und haben uns diesen lose als Ziel gesetzt. Außerdem hatten wir den Op Khan Nationalpark im Hinterkopf, der sich noch ein Stück weiter im Südwesten befindet. Die meisten anderen Ausflugsziele um Chiang Mai liegen leider eher im Norden, aber den werden wir sicher auch noch abklappern.

Meistens fährt Nico, einerseits weil ich mich auf motorisierten Gefährten nicht wohlfühle, andererseits weil Nico meinen Fahrkünsten nicht so recht traut. Und ich sitze hinter ihm, halte mich gut fest und fühle mich wie ein italienisches Teenager-Mädchen, das von ihrem Schwarn auf der Vespa mitgenommen wird. 😉

Nico auf dem Scooter, irgendwo in Hang Dong

Nico der Biker. 😉 Irgendwo in Hang Dong, mit Blick auf den Doi Suthep

Unser erster Stopp war eine Erdbeerfarm, an der wir spontan angehalten und gefrühstückt haben: Waffeln und gezuckerte Erdbeeren. Dazu Thai Tea (Iced) für mich (na klar), für Nico einen Thai Coffee, der eher wie Kakao schmeckte. Lecker! Chiang Mai ist wohl übrigens eine der wenigen Regionen, wo man in Thailand Erdbeeren bekommen kann. Juhu!

Überzuckerte Erdbeeren. Hui!

Überzuckerte Erdbeeren. Hui!

Auf der Erdberfarm. Kitschige Deko, so weit das Auge reicht...

Auf der Erdberfarm. Kitschige Deko, so weit das Auge reicht…

Eine ruhige Ecke auf der Erdbeerfarm

Eine ruhige Ecke auf der Erdbeerfarm

Elefanten-Friedhof?

Elefanten-Friedhof?

Auf dem Weg zum Grand Canyon waren überall links und rechts von der Straße kleine Baggerseen zu sehen. Einige davon waren offensichtlich mittlerweile im Privatbesitz von irgendwelchen Luxusanwesen. Ich bin ohnehin überrascht, hier so viele schicke Häuser zu sehen – sowohl westlich als auch thailändischer Stil.

An einem der Seen war auch eine Art Bar oder Nachtclub. Dass es irgendwie etwas zwielichtig war haben wir allerdings erst rausgefunden, als wir bereits bestellt hatten und die Pro-Drogen-Poster an den Balken hängen sahen. Und peinlicherweise hatten sie meine Bestellung (2 Cola) auch nicht da. Also wurde kurzerhand der eine Sohn mit dem Motorbike losgeschickt, um 2 Flaschen zu kaufen. Das habe ich erst gecheckt, als er zurückkam. Ups.

Anschließend dann zum Chiang Mai Grand Canyon, der unterwarteterweise ziemlich überlaufen war. Horden von halbstarken, braungebrannten Sonnyboys, die unter lautem Gejohle von den Klippen ins Wasser springen. Nico und ich fühlten uns etwas fehl am Platze, auch wenn die Location ziemlich schön war. Dann lieber weiter Richtung Nationalpark!

Der Chiang Mai Canyon. Ein Paradies für halbstarke Backpacker

Der Chiang Mai Canyon. Ein Paradies für halbstarke Backpacker

Was für Georg ;)

Was für Georg 😉

Wir sind einfach auf gut Glück Richtung Südwesten gefahren, und tatsächlich irgendwie im Op Khan NP rausgekommen. Allerdings wurde es richtig bergig, und ich hatte diverse Male Angst, dass unser Scooter den Anstieg mit uns beiden nicht schafft. Aber hat alles reibungslos geklappt. Im NP war kaum etwas los, nur ein paar Thai-Familien, die dort wohl Campingurlaub machten. Wir sind ein bisschen durch den Park gefahren und haben uns dann an einem Fluss an einer Schlucht niedergelassen und einfach nur entspannt. Schön!

Ruhe und Frieden und Kinderlärm

Ruhe und Frieden und Kinderlärm im Hintergrund

Unser Scooter, der uns tapfer über die Schotterwege gebracht hat

Unser Scooter, der uns tapfer über die Schotterwege gebracht hat

Erinnert mich irgendwie an Australien...

Erinnert mich irgendwie an Australien…

Und hier noch ein paar vermischte Fotos aus den vergangenen Tagen:

Brücke über den Ping

Brücke über den Ping

Oh, eine Telefonzelle! Wie antik!

Oh, eine Telefonzelle! Wie antik!

Eingebildeter Gockel!

Eingebildeter Gockel!

Blume im Nachbarsgarten

Blume im Nachbarsgarten

Im Tempel um die Ecke

Im Tempel um die Ecke

Das große Brot-Drama!

Das große Brot-Drama! Es war uns unmöglich, einen Laib zu kaufen, weil kein Preis draufstand. Und die Kommunikation mit den Kassieren klappte nicht wirklich. Also hat der arme Nico notgedrungen auf sein Brot verzichten müssen.

Funkenschlag beim Spieleabend. Trotz grandioser Führung für den Großteils des Spiels habe ich es geschafft, am Ende nur Dritter zu werden.

Funkenschlag beim Spieleabend. Trotz grandioser Führung für den Großteils des Spiels habe ich es schlussendlich geschafft, am Ende nur Dritter zu werden. 🙁 Ich habe in Köln angefangen und mich dann bis nach Schleswig-Holstein hochgesiedelt. Bin ja heimatverbunden. 😉