Hoch nach La Isleta

Nun schildere ich auch nochmal nach langer und brünftiger Abstinenz eines meiner Erlebnisse. Diesmal haben sich während meines Ausflugs ausnahmsweise keine unglaublichen Ereignisse zugetragen, es war einfach nur ruhig, entspannend und schön. Klingt komisch, ist aber so.

Zu meinem Ausflug:

Nachdem mich nun seit einigen Tagen wieder mein Bewegungsdrang genervt hatte, habe ich heute einen kleinen zweistündigen Ausflug nach La Isleta gewagt.

La Isleta heißt zum einen der nördlichste Stadtteil von Las Palmas, zum Anderen schmückt sich die davon nördlich anschließende kleine Halbinsel mit eben diesem Namen. Diese Halbinsel stellt auch den nördlichsten Teil Gran Canarias dar.

Vom Playa Las Canteras kann man das hügelige, wenig bebaute und karge Gelände gut beschauen. Nicht das Nordviertel, sondern die Halbinsel sollte also mein Ziel sein.

Wenn man sich dorthin entlang des Playa Las Canteras, der sehr belebte Stadtstrand Las Palmas, auf den Weg macht, fällt vor allem auf, dass der sich an das Nordende des Strandes anschließende Küstenweg zum Einen wunderschön und zum Anderen: besonders ruhig ist, was ich ein wenig verwunderlich finde.

Den Playa Las Canteras selbst habe ich bisher noch nie in einem wirklich ruhigen Moment erwischen können, selbst um sechs Uhr morgens beim Laufen nicht. Jogger, Walker und flanierende Leute trifft man hier so gut wie immer an. Der wirklich schöne Nordteil der Küste ist hingegen recht menschenleer und somit wie beschrieben sehr ruhig.

Zu erklären ist dieser Umstand vermutlich durch die Tatsache, dass La Isleta bei den Bewohnern von Las Palmas recht unbeliebt ist. Hier zieht es die Leute, aus welchem Grund auch immer, nicht hin. Es ist zumindest nicht wirklich erkennbar furchtbar hier.

Anyway.

Zu beschreiben gibt es bezüglich meines Ausflugs nicht furchtbar viel, ich möchte an dieser Stelle vor allem ein paar visuelle Eindrücke von der Halbinsel La Isleta zum Thema machen.

Ein paar beschriebene Eindrücke dennoch: Es war sehr entspannend ruhig. Die Landschaft hatte eine spannende, geröllwüstenartige Qualität, hier und da waren diverse Kakteenarten zu bewundern. Das Wetter war für Las Palmas typischerweise recht angenehm, eine wenig bewölkt und nicht sonderlich heiß. Also genau richtig für eine kleine Wanderung.

Eine weitere besonders schöne Eigenschaft Gran Canarias: Es gibt hier keine nennenswert gefährlichen Tiere, weder Spinnen, Schlangen, Wildschweine noch

DIESE VERDAMMTEN STRAßENKÖTER!!!

Was habe ich diese Viecher in Chiang Mai gehasst!!! Sorry, das musste kurz raus ^^.

Das nette an dieser Tatsache ist auf jeden Fall, dass etwaige Wanderschaften nicht sonderlich gefährlich zu sein scheinen, zumindest ist das bis dato mein Eindruck.

Nun gut, genug beschrieben, hier nun wie angedeutet ein paar Bilder:

Die Küste nördlich des Playa Las Canteras

Die Küste nördlich des Playa Las Canteras, mit Blick auf das gegenüberliegende Ufer

Küstenfelsen mit Gischt

Küstenfelsen mit Gischt

Und noch ein Felsen

Und noch ein Felsen

Der Blick Richtung Nordwesten

Der Blick Richtung Nordwesten

Voll schön den Hügel herauf!

Voll schön den Hügel herauf!

Die pregnannteste Erhebung in der Umgebung. Es gibt sogar ein Gipfelkreuz, vielleicht schwach zu erkennen

Die pregnannteste Erhebung in der Umgebung. Es gibt sogar ein Gipfelkreuz, vielleicht schwach zu erkennen

Wegeskaktee!

Wegeskaktee!

Wegespfahl!

Wegespfahl!

Der Weg zurück. Links ist der Hafen, rechts der Playa Las Canderas zu erkennen

Der Weg zurück. Links ist der Hafen, rechts der Playa Las Canderas zu erkennen

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