Vor einigen Tagen waren wir vor der Arbeit auf dem Berg vor Chiang Mais Haustür, auf dem Doi Suthep. Fast ganz oben gibt es einen Tempel, den Wat Phra That Doi Suthep. Ein beliebtes Touristenziel, obwohl die Konkurrenz mit etwa 200 Tempeln in Chiang Mai recht groß ist.

Von unserem liebsten CoWorking-Space im Maya-Center aus hat man einen fantastischen Blick auf den Berg – schön grün und bewaldet. Den Wat Doi Suthep kann man auch erahnen. Je nach Wetter wabern die Wolken geheimnisvoll um die Spitze des Berges oder ziehen sich bei schlechtem Wetter bis fast ganz nach unten. Hobbit-Feeling in SOA!

Wenn wir mit dem Songthaew (oder „Rót daeng“) in der Stadt unterwegs sind, hilft mir die Position des Bergs oft bei der Orientierung. Ein Blick hinten aus dem Wagen raus und man kann in etwa abschätzen, in welche Himmelsrichtung es gerade geht.

Je nach Verkehrslage und nach Betriebsamkeit kann es nämlich eine ziemliche Odyssee sein, z.B. von unserer Unterkunft zur etwa 7km entfernten Sprachschule zu kommen. Wenn viele andere Leute mit im Songthaew sitzen, macht man manchmal schon eine mittelschwere Stadtrundfahrt, bis alle an ihrer Destination abgeladen sind.

Übrigens schaffe ich es mittlerweile zu handeln und den Preis für eine Fahrt auf 30 Baht zu drücken. Wenn ich überlege, dass wir an unserem ersten Tag hier das 2,5-fache gezahlt haben… Unsere Thai-Lehrerin sagte auch, dass das ein angemessener Preis sei (sowas abzuschätzen finde ich echt schwer). Die „Verhandlungen“ führe ich mit einer Mischung aus Thai und Englisch. Es hilft schon ungemein, wenn man die Zahlen beherrscht!

Aaaber jetzt zu unserem Ausflug auf den Berg! Wir wollten natürlich – wie jeder Backpacker – den Touristenmassen entgehen und sind deshalb schon recht früh losgezogen (jedenfalls für meine Verhältnisse). Gegen 8 Uhr morgens sind wir dann also zum Zoo, denn von dort aus fahren die Songthaews Richtung Wat Doi Suthep ab.

Ausnahmsweise gibt’s hier mal Festpreise bei den Songthaews: 40 Baht pro Person pro Fahrt für die 11km lange Strecke. Leider erst dann, wenn der Wagen mit 10 Personen voll ist. Und leider war weit und breit kein anderer Tourist zu sehen. Also haben wir uns bequatschen lassen, uns für je 100 Baht zu zweit hochfahren zu lassen.

Und das war auch gut so! So hatten wir den Tempel nämlich fast für uns allein, und es war wunderschön! Den Rückweg-Wagen haben wir dann mit einem chinesischen Pärchen genommen. Die ganze Fahrt runter hat „Victor“ (so sein westlicher Name) uns dann mit einer Anekdote nach der anderen zugetextet. Wie sich rausstellte, hat er mal ein halbes Jahr in Stuttgart gelebt und gearbeitet. Bisher waren alle Chinesen, die wir kennengelernt haben, äußerst gesprächig. 🙂

Hier ein paar Impressionen vom Berg. Leider nur mit der Handykamera, da ich die SD-Karte der richtigen Kamera leider zu Hause vergessen hatte… Verpeilt wie immer halt. 😉

Mit dem Songthaew die etwa 11km lange Strecke den Doi Suthep hoch

Mit dem Songthaew die etwa 11km lange Strecke den Doi Suthep hoch

Nico auf dem Weg zum Tempel

Nico auf dem Weg zum Tempel

Buddhas im Dickicht

Buddhas im Dickicht

Ein Pfad unterhalb des Tempels

Ein Pfad unterhalb des Tempels

Hübsches Blumengesteck

Hübsches Blumengesteck

Links der Touri-Shop, rechts der Aufgang zum Tempel

Links der Touri-Shop, rechts der Aufgang zum Tempel

Eine Naga-Treppe mit 200 Stufen führt hoch zum Tempel

Eine Naga-Treppe mit 200 Stufen führt hoch zum Tempel

Dach-Detail auf dem Tempelgelände

Dach-Detail auf dem Tempelgelände

Glockenspiel auf dem Tempelgelände

Glockenspiel auf dem Tempelgelände

Bedächtige Stille

Bedächtige Stille

Fast ein Gartenzwerg

Fast ein Gartenzwerg

Irgendwie abgedreht

Irgendwie abgedreht

Fantastischer Ausblick über Chiang Mai (wenn nicht die Wolken wären...). Dazu ein bisschen Gerümpel.

Fantastischer Ausblick über Chiang Mai (wenn nicht die Wolken wären…). Dazu ein bisschen Gerümpel.

Irgendwo da unten wohnen wir...

Irgendwo da unten wohnen wir…

Früh morgens war es noch angenehm leer auf dem Gelände

Früh morgens war es noch angenehm leer auf dem Gelände

Glockenspiel

Glockenspiel

Nico beschwerte sich, dass die Bäume ihm zu bayrisch aussehen

Nico beschwerte sich, dass die Bäume ihm zu bayrisch aussehen

Nico genießt die Aussicht. Huii!

Nico genießt die Aussicht. Huii!

Die goldene Chedi

Die goldene Chedi

 Meine dreckigen Füße


Meine dreckigen Füße 😛

Ein einsamer Tourist gönnt sich einen ruhigen Moment im Schatten

Ein einsamer Tourist gönnt sich einen ruhigen Moment im Schatten

Da braut sich was zusammen am Himmel

Da braut sich was zusammen am Himmel

Glöckchen

Glöckchen

 Noch mehr Dachgiebel

Noch mehr Dachgiebel

Oben an der Straße: Songthaews karren die Touristen nach oben. Der Nebel verdichtet sich

Oben an der Straße: Songthaews karren die Touristen nach oben. Der Nebel verdichtet sich